Baumbestattung

Die Baumbestattung erfolgt in Kombination mit bzw. auf Basis der Feuerbestattung. Der von Ihnen ausgewählte Baum wird zusammen mit der Asche des Verstorbenen gezogen und braucht ca. 6 – 9 Monate (manchmal auch 12 Monate, abhängig von der Baumart) um heran zuwachsen.

Hat der Baum die Größe erreicht, die er benötig um umgepflanzt zu werden, wird dieser an Ihren Wunschort, vorzugsweise ein eigenes Grundstück geliefert und dort neu eingesetzt.

Die nachfolgend aufgeführten Baumsorten sind nur ein kleiner Auszug.
Sollte die von Ihnen bevorzugte Baumsorte nicht aufgeführt sein, fragen Sie einfach nach.
Telefonisch oder per E-Mail können wir Ihnen genauere und individuellere Auskünfte geben.

Baumarten

Ahorn
(Acer)

Der Ahorn  wächst in lockeren Auen- und Mischwäldern und bevorzugt gemäßigte Breitengrade.
Er wächst auch in Hügel- und Höhenlagen bis 800m und ist bezüglich der Bodenverhältnisse eher anspruchslos und anpassungsfähig.
Der Ahorn bevorzugt Sonne bis Halbschatten, nährstoffreichen, leicht sauren wie auch leicht alkalischen Boden. Er sollte windgeschützt stehen und ist empfindlich gegen Staunässe.

Birke
(Betula)

Die Birke zählt zu den Lichtbaumarten, besitzt ein weitläufiges Herzwurzelsystem und benötigt ein gewisses Maß an Helligkeit.
Er zählt zu den lichthungrigsten Baumarten, verträgt aber keine direkte Hitze und sollte daher in sonniger Lage bis lichtigem Halbschatten stehen.
Die Birke zählt als anpassungsfähig und schnellwüchsig und hat somit keine besonderen Anforderungen an die Qualität der Erdreiche.

Japanische Blütenkirsche & Blütenpflaume
(Prunus Serrulata & Prunus Cerasifera „Nigra“)

Die japanische Kirschblüte entfaltet ihre volle blütenpracht an hellen und vollsonnigen Standorten und erreicht Wuchshöhen von bis zu 12m.
Kleine Vorgärten und die direkte Nähe zu Hauswänden und Zäunen sollten daher gemieden werden.
Die Anforderungen an ihren Nhrboden gestaltet sich relativ unkompliziert, da sie auf humusreichen, tiefgründigen Böden ebenso wächst, wie auch in extrem sandhaltiger Erde.

Kupfer Felsenbirne
(Amelanchier Lamarckli)

Bei der Kupfer Felsenbirne handelt es sich um eine eher anspruchslose Pflanze, die so ziemlich überall wachsen kann, egal ob im Hausgarten oder auf einem felsigen Untergrund, solange der Boden locker und wasserdurchlässig ist.
Sie mögen sonnige Standorte, gedeihen aber auch im Halbschatten, wobei letzterer Standort dafür sorgt, dass die Blüte nachlassen kann.

Eibe
(Taxus)

Die Eibe wird auch gemeine Eibe genannt und ist die älteste und schattenverträglichste Baumart Europas.
Sie hat ein sehr weitläufiges Wurzelsystem und gedeiht auf feuchtem, wechselfeuchtem und sehr trockenem Boden.
Ökologisch gesehen liegt das Optimum allerdings auf mäßig-gut wasserversorgten, basenhaltigen und skeletthaltigen Böden.
Auch saure, steile Hangkanten hindern die Eibe nicht an ihrem Streben nach Wachstum.

Eiche
(Quercus)

Die Germanen weihten die Eiche ihrem Gott Donar:
alte und ehrwürdige Exemplare standen als sogenannte Donareichen unter ihrem besonderen Schutz.
Bis heute gilt die Eiche in vielen Kulturen Europas als Sinnbild für Standhaftigkeit und Weisheit.
Eichenbäume zählen mit einer Wuchshöhe zwischen 25 und 40 Meter zu den Großbäumen und können sehr alt werden.

Ginkgo
Fächerblattbaum
(Ginkgo Biloba)

Ginkgo ist eine als „lebendes Fossil“ bekannte Baumart.
Der Ginkgo ist ein sommergrüner Baum.
Er wirft im Herbst seine Blätter ab und kann ein Höchstalter von über 1.000 Jahre und eine Höhe von 40m erreichen.
Er wächst in der Jugend meistens schlank und auffallend gerade in die Höhe. Der junge Baum ist etwas frostempfindlich.

Goldulme
(Ulmus wredei)

Die Goldulme ist ein genutzter Gartenbaum.
Das auffällige Laub, die übersehbare Größe und die gute Gesundheitmachen dieses Gehölz so beliebt.
Außerdem ist die mutierte Ulme pflegeleicht, robust und gut schnittverträglich.
Viel mehr kann man von einem Gartenbaum nicht verlangen.
Die Blüten und Früchte sind zwar eher unscheinbar, aber das weithin leuchtende Laub entschädigt dafür reichlich.

Magnolie
(Magnolia)

Die Magnolien sind eine sehr altertümliche Pflanzengattung.
Die ersten Arten sind vor über 100 Millionen Jahren entstanden und damit vermutlich die Ahnen aller heute lebenden Blütenpflanzen.
Einmal geplanzt, sorgen Magnolien viele Jahrzenhte lang für überreiche Blütenfülle.
Sie werden von Jahr zu Jahr schöner und kommen mit einem Minimum an Pflege aus.

Rotbuche
(Fagus sylvatica)

Die Rotbuche ist mit einem Anteil von 14% Deutschlangs wichtigster Laub-Waldbaum.
Sie kann 30m hoch und 300 Jahre alt werden.
Sie bevorzugt nährstoffreiche, schwach saure bis kalkreiche, bündige Sand- bis Lehmböden.
Standorte mit Staunässe, stark schwankende Grundwasserspiegel und langen Dürreperioden sind ungeeignet.
Sie zählt zu den Schattenbaumarten.

Schwarzkiefer
(Pinus nigra)

Die Schwarzkiefer auch Schwarzföhre genannt wird fast weltweit aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit und ihrer Unempfindlichkeit gegenüber Luftverschmutzung als Forst- und Parkbaum angepflanzt.
In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet gilt die Art auch als sehr krankheitsresistent.
Sie wird heute in fünf Unterarten geteilt.
Die Wuchshöhe und die Kronenform können stark variieren.

Beachten Sie bitte…

…bei der Baumwahl, dass die Eignung einer jeweiligen Baumsorte (auch Untersorten) abhängig ist von den klimatischen und geografischen Gegebenheiten seines zukünftigen Standortes.

„Bäume sind die schönste Verbindung zwischen Erde und Himmel.“

Hermann Lahm

„Bäume sind die schönste Verbindung zwischen Erde und Himmel.“

Hermann Lahm